Freitag, 25. Januar 2008
Mittwoch, 23. Januar 2008
Vaterland, mit ihrem grossen, fremden, afrikanischen Gesicht, ewig frei, die junge Frau an der Reception des Hotels Paradiso, die nie ein Wort sprach, nie etwas tat, sondern nur ihrer älteren Kollegin zusah, stehend, den kleinen schmalen Körper nervös wiegend, hin und her, sei unser Feldgeschrei, den ganzen Tag ging das so, hin und her, immer war sie da, in andere Welten versunken, unerlöst, nie grüssend, nie lächelnd, Sieg oder Tod, eine schöne Seele, aber vorderhand verdammt, vorübergehend verdammt zu einer Existenz an der Reception, Hotelgäste erschienen, bezogen Zimmer, gaben Schlüssel ab, bezahlten Rechungen, o all around, bezahlten Rechnungen, gaben Schlüssel ab, bezogen Zimmer, kamen, grüssten, gingen,
o all around, der Bann wird irgendwenn gelöst werden, das ist klar, aber nur durch eine neue Verhexung ersetzt, das ist ebenfalls klar, it's kept together moving all around, es gibt hier nur Verhexungen, ci sono ancora alcune cose della mia educazione che vorrei migliorare, und eine Kindfrau nistet sich in unserer Seele ein, im Dom von Catania sehen wir eine Schulklasse, vielleicht Zwölfjahrige, vielleicht auch Dreizehn- oder Vierzehnjährige, devo ancora lavorare molto sulla riduzione dell’ego, unter ihnen ein Elfchen, eine zarte Gestalt von ausserordentlicher Schönheit,
Donnerstag, 17. Januar 2008
per sentire la mia mente, tiefschwarz, lebendig, selbstbewusst, in sich selber versunken, in den geheimnisvollen Träumen gefangen, die nur sehr schöne Frauen träumen können, ancora più pura e libera da qualunque condizionamento sociale, wir würden sie, wenn uns die Macht dazu gegeben wäre, sofort nehmen, sofort packen, für einen Film, ein Buch und natürlich noch für viel Schlimmeres, frei lebt, wer sterben kann, wir würden sie kaufen, für uns, oder für andere, und sie würde es sich gerne gefallen lassen, wenn nur genug für sie abspringen würde dabei, frei, wer die Heldenbahn, es wird viel für mich abspringen, sagt ihre Erscheinung, ich werde herrschen, unumschränkt, steigt als ein Tell hinan, und ich muss mich dafür nicht im Geringsten anstrengen, ich kann jetzt ruhig wie alle anderen diese Kirche besuchen, mit dem kleinen Rucksack am Rücken, aber ich brauche mich nicht umzusehen, sembra un paradosso,
ich weiss, dass alle diese herrlichen Dinge für mich da sind, für mich und für andere sehr schöne Frauen, ma più sei schiava, für uns wird die ganze Welt dekoriert, für uns werden Statuen gemeisselt, Kirchendecken bemalt, Tempel erbaut, Städte aus dem Felsen gehauen, Wälder abgeholzt, Schiffe ins Meer geschickt, Kriege geführt, e più sei libera di essere te stessa, wir wissen, was die Welt im Innersten zusammenhält, o all around, ich weiss, dass mich die Menschen anstarren, ich trage ja auch gerne einiges dazu bei, man muss eben sehen, dass sich die Welt weiter dreht, mit uns der Gott, ich schminke mich, das ist man sich schuldig, man muss ein kleines bisschen nachhelfen, mit zwölf Jahren darf man sich schminken, heutzutage, o all around, meine Mutter hat mir gezeigt, auf was es ankommt,
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