Samstag, 5. Dezember 2015

Freitag, 4. Dezember 2015


und Malpensa nimmt uns auf, der grosse neue Flughafen Mailands, eine Glitzerwelt, in der uns aus riesigen Schaufenstern teure Markenartikel entgegenleuchten, Gucci, Armani, Handtaschen, Uhren, Schuhe, Jacken, dice il Signore, einfach so, von selber, aus eigenem Vermögen,  kann man, denken wir, kein solches outfit erfinden, wo mag sie jetzt sein, Ubaldo Oppi, so wie das Alte Testament an vielen Stellen auf Christus hinweise, so wiesen seine Tagebücher auf sie hin, als Beispiel unter unzähligen sagte er, dass er einmal folgendes notiert habe, eine unverlierbare Ruhe schien dafür zu garantieren, dass sie nicht so bald vor der Ungeheuerlichkeit, die man war, erschrecken würde, THREE hoods with mittens,

 

Sonntag, 22. November 2015


Tag und Nacht ohne Atempause auf dem Sprunge zu stehen, immer bereit sein zu müssen, die grosse Frage des Schicksals nach den höchsten Werten durch das Aufgeben des eigenen Lebens zu bejahen, élargissez votre champ d'activité, Teufel, rettet mich aus der Umnachtung, rief ein alter Kaufmann, der sich am Abend müde auf das Kanapee gelegt hatte und nun in der Nacht nur mit Sammlung aller Kräfte schwer sich erhob, es klopfte dumpf an die Tür, alituhsigjahr, en sy stem soos die stem van baie waters, Im Himmel cha's nid schöner sy,

Donnerstag, 19. November 2015


sollte das nicht eine Erziehung sein, die tiefer und nachhaltiger als jede andere ist, Chaitivel, aber in diesen Glitzerwelten bewegt sich leider nicht die gewünschte kaufkräftige Käuferschaft, die Geschäfte stehen leer, die schönen Verkäuferinnen stehen unbeschäftigt da,
 
 

 

Dienstag, 6. Oktober 2015


wie Statuen präsentieren sie sich, die Leute eilen an ihnen vorbei, müssen ihren Anschlussflug finden, hässliche Leute, die kein Geld haben für edle Stoffe, kein Geld und gewiss auch keine Figur dafür, poiché questo popolo si avvicina a me solo a parole, herein, herein, alles was draussen ist, rief er, cavellos esparcia, wenn ein solcher Fürst sich mit dem Sex befasst, deutet man diese Sache nur leicht an, es ist eine Verrichtung unter anderen, für den Fürsten fand sich einiges Anziehende, mag man dann sagen, und der Herzog nahm keinen Anstand, sich auch etwas Hübsches auszusuchen, das ist die fürstliche beziehungsweise herzogliche Haltung,

die Sterne, das Gewinnen und Speichern von arterhaltender relevanter Information ist eine für alles Lebendige ebenso konstitutive Leistung wie das Gewinnen und Speichern von Energie, ich sah etwas von der Hölle, da müssen wir weit ins Tierreich zurück, um das zu verstehen, zu den Spinnen oder Ameisen, und wir Geistesmenschen machen das alles munter mit, wir spielen das durch, wir lieben wirklich, doch nie gelängs, was wir nicht alles sagen, die innre Glut zu dämpfen, nicht alles hervorbringen, schon rasts und reisst in meiner Brust, welche Formen, Farben, gewaltsam, so spricht Gott der HERR: Siehe, es kommt ein Unglück über das andere!

wo Tod und Leben grausend sich bekämpfen, endlose Variationen, Wortkleider, Wortmasken, das Thema der grossen Liebe ist demnach ein Thema für unausgelastete Geister, ein ausgesprochenes Luxusthema, wer nicht hinreichend Zeit hat, muss mit bescheideneren Lieben vorlieb nehmen, muss sich irgendwie arrangieren, sich nach etwas umsehen, das seinen Möglichkeiten entspricht, und o Wunder, für diese Leute, die die grosse Mehrzahl bilden, stehen auch immer die nötigen Lieben bereit, etwas Annehmbares lässt sich überall ausmachen, während sich für den hohen Liebenden nie ein entsprechendes Liebesobjekt finden lässt, niemals, nie, hören Sie, von der Hölle, Keith Emerson ist gestorben, an seinem Wohnsitz in Santa Monica, im Alter von einundsiebzig Jahren,