Sonntag, 27. Mai 2007
did he hear a good-bye, der Ventilator läuft die ganze Nacht, produziert ein lautes, pfeifendes, hässliches Geräusch, die Signora schläft fast nicht, uns aber machen solche Geräusche nichts mehr aus, wir sind ganz auf das Reisen eingestellt, or a hello, wir sagen es aber dennoch am anderen Tag dem Chef de Service, er geht sich erkundigen und versichert uns, dass man die Maschine in der nächsten Nacht abstellen wird, did he hear a hello, Doktor von Nichts, she kisses and she hugs him, am Donnerstag wollen wir, alzati gli occhi verso i suoi discepoli, uns für einmal einen etwas ruhigeren Tag machen,
Gesù diceva, wir fahren am Morgen dem Meer entlang nach Trapani und gleich hinauf nach Erice, auf den Eryx, einen 800 Meter hohen Kalkfelsen, auf welchem Herkules eine seiner Taten vollbracht haben soll, and I am not, der bärenstarke und kampfeslustige König Eryx, ein Sohn der Aphrodite, besass eine schneeweisse Rinderherde, deren Leitstier glänzte wie der Morgenstern, and I am not, diesen Stier verlangte König Eurystheus von dem Helden, Herakles verhandelte mit dem König Eryx, und dieser forderte ihn auf, das Tier in einem Zweikampf zu gewinnen, Herakles siegte, womit ihm auch das Herrscherrecht zufiel, für sich und seine Erben, averse to how she loves him, was zu historischen Konsequenzen führte, es landeten dorische Griechen, die sich für Nachkommen des Herakles hielten, und machten ihr Anrecht auf die Herrschaft geltend, die elymischen Einwohner waren allerdings anderer Meinung und besiegten die Griechen im Kampf, die auf der Flucht zu den äolischen Inseln gelangten und sich dort festsetzten, beati voi poveri, Irène Némirovsky, französische Schriftstellerin, 1942 nach Auschwitz deportiert und dort umgekommen, perché vostro è il regno di Dio, man steht, eng umschlungen, küsst, macht selbdritt Liebe,
Sonntag, 13. Mai 2007
auf dem Kreml-Bankett 1937 zum Jahrestag der Revolution verkündet Stalin einen Trinkspruch, wonach alle verborgenen Feinde mit Kind und Kegel bis ins letzte Glied ausgerottet werden sollen, beati voi che ora piangete, wir fahren hinauf, im steilen Berghang, Kurve um Kurve, gewiss eine halbe Tagesreise für die Griechen, und wir fragen uns, wie es den Alten möglich war, diese beschwerlichen Wege zu machen, sie rührt sich, und schon sehr früh gab es hier ein Heiligtum, ein Heiligtum der ältesten Göttin des Mittelmeergebiets, von den Phöniziern Astarte genannt, von den Griechen Aphrodite, die Zimbeln zum Tanze zu schlagen, auch unter den Römern war der Tempel berühmt, sie setzten sogar eine Garnison ein, um ihn zu bewachen, und bestimmten siebzehn der reichsten Städte Siziliens, für das Heiligtum der Venus Erycina zu sorgen, what a groove he had going, und alles klingt, langsam, laut, schwer, sie kommen aus den Papieren, die wir bewegen, ordnen,
sie weiss sich so lieblich im Kreise zu tragen, im zwölften Jahrhundert erschienen die Normannen auf dem in der Spätantike verlassenen Berg und erbauten eine Festung, clapton is a god, wir finden, wie immer, einen guten Parkplatz und besichtigen die Stadt, was nicht ganz ohne Probleme ist, denn sie ist verwirrend aufgebaut, dreieckig, und wir haben für einmal keinen Plan, wir besuchen zunächst die Hauptkirche, neben der ein Campanile steht, kleine Gassen führen durch Erice, ein malerisches altes Städtchen, einige Geschäfte mit Souvenirs, zwei oder drei Hotels mit Restaurants, Oggi Couscous, ja,
Dienstag, 8. Mai 2007
Couscous, denn wir sind hier fast in Tunesien, fast in Karthago, sie neigt sich und biegt sich, Erice hat ein kleines Kongresszentrum, wie wir lesen und auch selber feststellen, denn wir gelangen, im Glauben, eine Kirche zu besuchen, in einen Hörsaal, in welchem pharmazeutische Probleme erörtert werden, und reicht ihm den Strauss, es geht hinauf und hinunter, wieder Kirchen, kleine, grosse, am Ende kommen wir zu den Felsen, auf welchen früher das Heiligtum stand und heute die Festung, schmeichelnd zieht sie ihn zur Schwelle, der Venusberg ist das, der berühmte Venusberg, why must I live and walk, Aenas war hier, er zog vorbei, mit den Seinen, auf der Suche nach einer neuen Heimat,
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