Dienstag, 8. Mai 2007

sein Vater Anchises starb hier, bei der Begegnung mit seiner ehemaligen Geliebten, er wurde hier begraben, in diesen Felsen, und die allmächtige und grosse Göttin begegnete dabei auch ihrem Sohn, ein letztes Mal, unloved as what I am, Aneas fuhr nachher weiter, nach Italien, und gründete die Stadt Rom, wir stehen nun auf den Terrassen, die rund um die Festung führen, und staunen, wie Aneas, über den weiten Rundblick, why can't I be loved as what I am, wie tief unten die Ebene und das Meer liegt, es scheinen weit mehr als 800 Meter zu sein, irgendwo in der Ferne muss auch der Berg liegen, den wir gestern bestiegen haben, lebhaft ihn ins Haus hinein, und wir kaufen Ansichtskarten und Wasser, zwei Zweiliterflaschen diesmal, und fahren wieder zurück zum Hotel, für eine kleine Siesta, ruhig ist es dort freilich nicht, das Personal ist gerade daran, auf unserer Etage die Zimmer zu machen, beati voi che ora piangete, wo aber liegen die Stärken der schöpferischen Langweiler,

Donnerstag, 26. April 2007


 

perché riderete, in ihrer überragenden Intelligenz, Sweet Liz, auch dort nicht unbedingt, glaubt Csikszentmihalyi, Sweet Eleanor, zwar sei Kreativität ohne kognitive Fähigkeiten und umfangreiches Sachwissen kaum vorstellbar, doch allzu viel Gehirnschmalz, meint er, könne die Schöpferkraft auch lähmen, Sweet Lisa, Superkluge mit einem Intelligenzquotienten von mehr als 120 neigen stark zu Rechthaberei und Selbstgefälligkeit, das sind Charakterzüge, die sich mit dem eher verbindlichen Geist der Kreativität schlecht vertragen, schöner Fremdling, lampenhelle,
um halb vier Uhr brechen wir wieder auf, diesmal nach Trapani, wir wollen die Stadt besichtigen, in der gewohnten Art, wollen beginnen mit einem Museum, dem Museum der sizilianischen Frühgeschichte, untergebracht in der Torre de Ligny, ganz an der Spitze der schmalen Halbinsel, soll sogleich die Hütte sein, fahren durch einen Corso Vittorio Emanuele, Hauptachse der Altstadt, kommen hinaus, auf die Mole, die zum Turm führt, dort finden wir aber nur eine bescheidene kleine Tafel an der einzigen Tür, Museo, ohne Öffnungszeiten, wir warten noch bis vier, geniessen das Meer, die Aussicht auf den Hafen, fahren dann weiter, finden aber nichts besonders Interessantes, keinen Platz, wo sich das Aussteigen und Flanieren lohnen würde, a wolf among wolves, wir sind verwöhnt, suchen ein zweites Ortygia, mit Terrassen, Restaurants und Couscous, finden aber nur hässliche Hafengebäude und endlose Reihen von parkierten Lastwagen und Autos, sind unschlüssig, fahren aufs Gratewohl herum, and not as a man, sehen dann aber Wegweiser, die nach Mozia weisen, among men, Mozia, ja, das wäre es, wenn der Weg dorthin beschildert ist, dann wird es dort wohl Besuchsmöglichkeiten geben,


Mittwoch, 18. April 2007

Walter Brennan, immortal, wir kennen Mozia, haben darüber im Führer gelesen, aber keinen Besuch geplant, weil uns der Weg dorthin kompliziert erschien, beati voi quando gli uomini vi odieranno, Mozia ist ja eine Insel, und wie soll man eine Insel besuchen, e quando vi metteranno al bando, Mozia, das Schild flösst uns Vertrauen ein, es muss eine grosse Sehenswürdigkeit sein, wenn es hier, wo es sonst keine Wegweiser gibt, solche Hinweise gibt, e v'insulteranno e respingeranno il vostro nome come scellerato, Hinweise übrigens auch auf Salinen, die man besuchen könne, wir fahren also los, der Küste entlang, vielleicht zwanzig Kilometer, aber was sind zwanzig Kilometer für unseren schwarzen Wunderwagen, nach einer guten Viertelstunde erreichen wir ein Salinenmuseum, mit Bar und Hinweisen auf ein Schiff nach Mozia, a causa del Figlio dell'uomo, es ist fünf Uhr, also vielleicht zu spät, aber es ist, zu unserer grossen Freude, noch lange nicht zuspät, wir können fahren, in einer Viertelstunde fährt das nächste Boot, jetzt werden wir uralten phönizischem Boden betreten, Besitz des grossen und unglücklichen Karthago, Dean Martin,
John Wayne, epochale Kreativleistungen, die neue Massstäbe setzen wie etwa die Bilder Pablo Picassos, spielen in der kulturellen Entwicklung dieselbe Rolle wie Genkombinationen in der biologischen Evolution, bist du müd, ob sie nützlich oder schädlich, bedeutsam oder belanglos sind, lässt sich oft erst im Rückblick beurteilen, ich will dich laben, auch im Kopf eines jeden Durchschnittsmenschen glimmt ein Fünkchen Genialität, Ricky Nelson, Angie Dickinson, nur nicht gleich aufgeben, nur immer sich an den Grossen orientieren, Marina, Marina, Marina,

Mittwoch, 11. April 2007

ist der Bundesrat gekauft, rallegratevi in quel giorno ed esultate, sind die Bundesbeamten die Handlanger der russischen Mafia, perché, ecco, in jeder Frage steckt ein Korn Verrücktheit, la vostra ricompensa è grande nei cieli, ist der Mensch nur ein Werkzeug der Maschinenevolution, lindern deiner Füsse Schmerz, am Morgen bleibt sie stundenlang im Bett liegen, was du willst, das sollst du haben, aber wo nur, in welchem Bett, Ruhe, Freuden oder Scherz, die Partei wird meinen Fall untersuchen, und alles wird in Ordnung kommen, this the end of everything, wann entschuldigt sich eigentlich der Salonsozialist Stroebele für seine unfassbaren Aussagen, this the end of everything, Jean Spielrein, Leiter des Moskauer Instituts für Energie,